Der Grundriss steht – das finale Ergebnis
Aus der Eskalation wird ein Arbeitstag
Ende Mai hatten wir zum ersten Mal eskaliert und ein klärendes Gespräch angekündigt. Vergangenen Samstag war es so weit – und es lief deutlich besser, als wir gehofft hatten. Wir sind in einen sehr produktiven Arbeitsmodus gekommen und konnten an diesem einen Tag das Zwischenmenschliche, vor allem aber unsere Grundrissideen in Ruhe besprechen.
Am Ende des Gesprächs stand unser Grundriss. Es bleiben noch wenige Punkte offen, die uns in den kommenden Wochen beschäftigen werden – dann wollen wir den Grundriss endgültig finalisieren. Aber die großen Linien sind jetzt klar.
Was uns wirklich gestört hat
Zwei Dinge waren uns von Anfang an ein Dorn im Auge: das Bad und ein schlauchförmiges Kinderzimmer. Genau hier hat sich am meisten getan.
- Das Bad wächst von 10,10 auf 13,63 m². Statt eines beengten Raums mit Waschmaschine und Trockner mittendrin gibt es jetzt einen eigenen Wasch- und Trocknerplatz (WA/TR) sowie Platz für eine Sitzbank.
- Die Kinderzimmer werden ausgewogen. Aus dem langen, schmalen Zimmer von früher sind drei gut geschnittene Räume mit 14,93 / 14,51 / 14,99 m² geworden – fast gleich groß und alle ordentlich nutzbar.
- Der Elternbereich rückt zusammen. Schlafen (10,17 m²) und Ankleide (7,70 m²) sind kompakter angeordnet, der Flur (13,02 m²) führt klar durchs Obergeschoss.

Obergeschoss final – drei gleichwertige Kinderzimmer und ein deutlich großzügigeres Bad.
Auch unten ändert sich etwas
Das Erdgeschoss bleibt in seiner Grundidee gleich – offener Wohn-/Essbereich, Küche, Arbeitszimmer, Diele und Technik –, gewinnt aber an einigen Stellen:
- Wohnen/Essen wächst leicht auf 31,45 m².
- Die Terrasse wird mit 46,45 m² fast doppelt so groß wie im ersten Entwurf (vorher 26,06 m²).
- Eine Zisterne kommt dazu, die Zuwegung wächst auf 52,68 m².
- Das Gäste-WC (Du/WC) liegt jetzt bei 6,76 m², der HAR bei 11,11 m².
- Die Oberkante Fertigfußboden liegt nun bei 278,75 müNN.

Erdgeschoss final – die Grundidee bleibt, die Terrasse wird deutlich größer und eine Zisterne kommt dazu.
Damit können wir gut leben
Vergleicht man diesen Plan mit unserem ersten richtigen Entwurf, sieht man, wie viel ein einziger guter Arbeitstag bewegen kann. Die Punkte, die uns am meisten gestört haben, sind gelöst – und wir glauben, dass wir mit diesem Ergebnis sehr gut leben können.
Ein paar Details klären wir in den nächsten Wochen, dann ist der Grundriss final. Für uns fühlt es sich zum ersten Mal nach unserem Haus an.