Der Weg zum Grundriss beginnt
Erst die Rahmenbedingungen
Mit dem Grundstück in Aussicht fangen wir an, uns intensiv damit auseinanderzusetzen. Eine Sache war uns dabei von vorneherein klar: Einen Keller können wir uns nicht leisten. Über 100.000 € zusätzlich sind wir schlicht nicht bereit auszugeben.
Dafür soll es etwas anderes geben – eine richtig große Garage. Platz für zwei Autos und obendrein genügend Stauraum für allerlei Zeug, das sonst im Keller landen würde.
Pappkartons auf dem Reißbrett
Also wird es handfest. Wir pausen das Grundstück aus dem Geoportal ab und übertragen die Maße maßstabsgetreu aufs Papier. Anhand der Grundrisse, die wir schon haben, schneiden wir uns die Baukörper aus Pappe aus:
- das Wohnhaus mit rund 12 × 10 m
- die Garage mit 9 × 6 m
Dann beginnt das Puzzle. Wir schieben die Kartons über den Lageplan – mal näher an die Straße, mal weiter in den Garten, mal gedreht, mal gespiegelt. Immer mit Blick auf Abstandsflächen, Ausrichtung und die Sonne.
Zwei Dinge waren uns dabei besonders wichtig:
- Wir wollen mit dem Auto am Haus vorbeikommen – also genug Platz an der Seite, um nach hinten zu fahren.
- Das Haus soll so weit wie möglich nach vorne an die Straße rücken, damit hinten möglichst viel Platz im Garten bleibt.

Das abgepauste Grundstück mit Haus und Garage aus Pappe – so lange geschoben, bis die Position passt.
Bis es passt
So tasten wir uns Stück für Stück heran – bis zu dem Punkt, an dem es einfach passt. Das ist noch kein fertiger Grundriss, aber der erste Moment, in dem unser Haus eine konkrete Position auf dem Grundstück bekommt.